Die Ausstellung "Familienmacher - Vom Festhalten, Verbinden und Loswerden" im Wiener Volkskundemuseum bildet den Abschluss und zugleich das Ergebnis des Projektes Doing Kinship with pictures and objects.
Am 18. und 19. November 2011 bilden 2 Abende zu Basisoperationen des Spekulierens in philosophisch-politischer Absicht in der Garage X den Abschluss des vom WWTF geförderten Fellowship-Projektes The Art of Knowing (the limits of knowledge).
Nach dem autoritären Takeover beginnt der Umbau des Staates. Erste Gruppen verlieren grundlegende Rechte, freie Medien und unabhängige Justiz werden delegitimiert oder unter Kontrolle gebracht. Schritt für Schritt verschiebt sich das ausbalancierte System von Demokratie und Rechtsstaat in Richtung Autoritarismus – zugleich formiert sich Widerstand. Die Lagebesprechung zieht historische Parallelen, analysiert autoritäre Praktiken und lotet Strategien, Taktiken und Organisationsformen aus, um demokratische Handlungsspielräume zu sichern.
Autoritäre Allianzen folgen heute keinem Drehbuch des Putsches, sie gewinnen Wahlen. Dafür nutzen sie strategische „Playbooks“, internationale Netzwerke und digitale Technologien, um das demokratische System und seine Institutionen von innen zu destablisieren. Von ideologischen Thinktanks über die radikale Ideenwelt der Tech- „Broligarchie“ bis zur Aushöhlung staatlicher Souveränität durch feindliche Akteure: Die Lagebesprechung untersucht, wie Angriüe auf die Demokratie und der Griü nach der Macht organisiert werden – und wer sie vorantreibt.
Wie Polarisierung und Propaganda den Weg zur Gewalt ebnen
Demokratien sterben nicht über Nacht. Ihrem Zerfall gehen Prozesse der Radikalisierung voraus: Kulturkämpfe, propagandistische Mobilisierung und das Mainstreaming extremistischer Subkulturen verschieben die Grenzen des Sagbaren – und bald auch des Machbaren. Digitale Öffentlichkeiten beschleunigen diese Dynamiken, während die Bereitschaft zur Gewalt steigt.
Zum Auftakt der Reihe untersucht die erste Lagebesprechung, wie weit diese Enthemmung bereits vorangeschritten ist – und welche Handlungsmöglichkeiten verbleiben.
5. November 2025, 18 Uhr, Community-Museum Goethehof
Unser Wohnraum hat Geschichte. Oft wissen wir nicht viel über unsere Vorgänger*innen in den Wohnungen. Was wir wissen: 1938 wurden mehr als 130 Bewohner*innen des Goethehofs aus ihren Wohnungen vertrieben. Sie wurden verfolgt, weil sie jüdisch waren oder sich politisch gegen die Nazis engagierten. Gemeinsam mit Alexander Martos und Niko Wahl haben Bewohner*innen und Nachbar*innen des Goethehofs eine Pop-up-Ausstellung gestaltet, zu deren Eröffnung wir Sie herzlich einladen.
Der Pride Month ist ein Monat voller Feste und Events der und für die LGBTIQ Community. Oft tritt dabei das politisch-widerständige zugunsten ausgelassener Freude in den Hintergrund. Unter dem berühmten Zitat „Pride started as a riot“, weisen Aktivist:innen jedoch immer wieder auf die politischen Wurzeln der Bewegung, die andauernde Diskriminierung und die immer noch bestehenden, offenen Forderungen hin.
Das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) zieht 2027 in das Otto-Wagner-Areal (OWA)„ Anlässlich des Gedenkens an 80 Jahre Weltkriegsende haben Alexander Martos und Niko Wahl zusammen mit Linda Erker vom DÖW ein Nachbarschaftsprogramm am OWA im Zeichen des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus kuratiert. Unter dem Titel "Immer Wider Stand“ finden zwischen Mai und September 2025 sechs Veranstaltungen statt. Nach der OWA-Türe mit einer feierlichen Straßenbenennung drehen sich die weiteren Gespräche um Objektgeschichten.
Was 2012 unter dem SCR-Label 'Rohstoff Geschichte' begann, hat sich mittlerweile und in Kooperation mit Alexander Klose (Berlin) zu zahlreichen weiteren Publikationen und zu einer großen Kunstausstellung am Kunstmuseum Wolfsburg (9/2021-1/2022) weiterentwickelt. Um über alle Projekte und Publikationen auf dem Laufenden zu bleiben, oder um Kontakt aufzunehmen, nutzen Sie bitte auch die Website http://beauty-of-oil.org/
Stoffe und Dokumente aus dem SCR-Projekt 'Rohstoff-Geschichte' und vieles mehr jetzt im Buch!
Entlang von 43 Bild-Fundstücken entsteht ein technisches, geografisches und spekulatives Panorama der sich neigenden Erdölmoderne. Wir schlendern nach Baku, Louisiana und durchs Wiener Becken. Wir lesen Karl Valentin und technische Handbücher, es geht zum Mond und über corona-leere Highways. Wir verknüpfen Petrochemie mit Petromelancholie, um die Widersprüche und Komplexitäten der fossilen Moderne zu deuten Steininger, Klose: Erdöl. Ein Atlas der Petromoderne. Hardcover, 26 EUR, ISBN: 978-3-95757-942-3