Entstanden im Feld der Wissenschaftskommunikation ist Science Communications Research heute in den Bereichen Museumskonzeption, Kuratierung, Forschung und Diskurs aktiv. Mit einem Hintergrund in den Kultur- und Geschichtswissenschaften gestalten wir Ausstellungen, Bühnen- und Diskursformate, entwickeln forschungsbasierte Projekte und begleiten Kultur- und Wissenschaftshäuser in Prozessen der strategischen Neusausrichtung.
Wie Polarisierung und Propaganda den Weg zur Gewalt ebnen
Demokratien sterben nicht über Nacht. Ihrem Zerfall gehen Prozesse der Radikalisierung voraus: Kulturkämpfe, propagandistische Mobilisierung und das Mainstreaming extremistischer Subkulturen verschieben die Grenzen des Sagbaren – und bald auch des Machbaren. Digitale Öffentlichkeiten beschleunigen diese Dynamiken, während die Bereitschaft zur Gewalt steigt.
Zum Auftakt der Reihe untersucht die erste Lagebesprechung, wie weit diese Enthemmung bereits vorangeschritten ist – und welche Handlungsmöglichkeiten verbleiben.
5. November 2025, 18 Uhr, Community-Museum Goethehof
Unser Wohnraum hat Geschichte. Oft wissen wir nicht viel über unsere Vorgänger*innen in den Wohnungen. Was wir wissen: 1938 wurden mehr als 130 Bewohner*innen des Goethehofs aus ihren Wohnungen vertrieben. Sie wurden verfolgt, weil sie jüdisch waren oder sich politisch gegen die Nazis engagierten. Gemeinsam mit Alexander Martos und Niko Wahl haben Bewohner*innen und Nachbar*innen des Goethehofs eine Pop-up-Ausstellung gestaltet, zu deren Eröffnung wir Sie herzlich einladen.
Der Pride Month ist ein Monat voller Feste und Events der und für die LGBTIQ Community. Oft tritt dabei das politisch-widerständige zugunsten ausgelassener Freude in den Hintergrund. Unter dem berühmten Zitat „Pride started as a riot“, weisen Aktivist:innen jedoch immer wieder auf die politischen Wurzeln der Bewegung, die andauernde Diskriminierung und die immer noch bestehenden, offenen Forderungen hin.